Irgendwann stand also die Entscheidung fest, dass ich mich vom Vorbild, der ESE inspirieren lassen, aber davon ausgehend meine eigene private Privatbahn erbauen wollte. Der Bahnhof 'Hain' in Siegen stand dabei Pate, entwickelte aber schon bald ein Eigenleben. Aus ihm wurde 'Volpe-Süd'.

 

Virtuell, aber für die Abwicklung des Betriebes relevant, muss der Bahnhofe Eintracht (Übergabe zur DB) dazu gedacht werden. Allerdings wird er nicht als Fiddleyard oder Schattenbahnhof gebaut, sondern nur durch das Streckengleis repräsentiert. Güterwagen werden dort aufgegleist, bzw. abgenommen und in Schubladen zwischengeparkt bis sie wieder für einen Frachtauftrag aufgerufen werden.

 

In der zukünftigen Erweiterung wird der Nachbarraum noch den Endbahnhof 'Krawinkel' aufnehmen und das (virtuelle) Industriestammgleis 'Wildenbach'.

 

Ist eine im Vorbild nur 4 km lange Strecke mit gerade mal drei Bahnhöfen nicht eher langweilig?

Gemach, gemach...

Hier der schon bekannte Gleisplan mit den überarbeiteten Anschlüssen. Ein paar Anbieter (hauptsächlich die Firmen Emil Georg und Homberg an der Eiserfelder Straße) sind zumindest an dieser Stelle so nicht vorgekommen, erweitern aber die Spielmöglichkeiten - die Namen sind aber alle dem Vorbild entnommen, das schafft Identität!

 

 

 

Den eingelinkte Plan für den Vorraum muss man sich unten links angehängt vorstellen; das ist die Strecke zur Eintracht. Rechts oben geht es durch die Wand in den Nebenraum. Das soll mal so aussehen:

 

Der Anschluss der Fa. Waldrich kam zwar vor, aber nicht an dieser Stelle. Interessant war die Einfahrt in einem sehr engen Gleisbogen ("Deutschlandkurve"), die nicht von ESE-Streckenloks, sondern ausschließlich von der Werklok (Köf u.ä.) befahren werden durfte. Sehr schwierig im Modell umzusetzen, stattdessen plane ich den Beginn eines Industriestammgleises ein. Hier lassen sich flexibel weitere Industrien virtuell hinzufügen, die mit Übergaben bedient werden.

 

Soweit der Entwurf, Stand Dezember 2015. Bis zum Baubeginn hier wird sicher noch einige Zeit vergehen. Aber auch ohne diese Erweiterung funktioniert der Betrieb bereits. Übergangsweise habe ich eine kurze Gleistrasse in den Nebenraum angedockt, wo die Züge entgegen genommen und umgebildet werden. Dieses Ansetzstück wird später für das Industriestammgleis weiterverwendet. Es kann in den Betriebspausen mit wenigen Handgriffen abgebaut und platzsparend verstaut werden. In der Miba Spezial 106 'Planung mit Ahnung' war das bereits zu sehen.

Und nun noch ein Schaubild, das die Strecke, die Anschließer und die Einbindung in das Gesamtnetz darstellt. 

 

Wichtig ist die Übergabe in das Streckennetz der DB, also in die 'große weite Welt'. Die Warenströme müssen Ausgangs- und Zielpunkte haben, Käufer und Verkäufer; das wird für das avisierte Betriebsspiel wichtig werden. 'Übergabe DB' wird damit bedeutsam für alle Frachtstellen, die nicht auf der Anlage dargestellt werden.

 

Und um den Spannungsbogen  zu steigern, hier mal ein kleiner Ausblick auf die kommenden Seiten:

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